Ventil ProjektSeo Projekt: Ventil › Die Ventilsteuerung
Geschrieben von: Mr. Ventil   
Sonntag, den 14. November 2010 um 11:41 Uhr

Eine Ventilsteuerung oder auch Ventiltrieb ist ein Mechanismus, der bei einem Hubkolbenmotor die Ventile und damit den Ladungswechsel durch Öffnen und Schließen der Lufteinlaß-und Abgasaustrittskanäle steuert.

Er wird in fast allen Viertaktmotoren verwendet – Ausnahmen wie der Schiebermotor sind selten. In Zweitaktmotoren dagegen werden überwiegend, in Wankelmotoren ausschließlich, keine Ventile, sondern die Kolben, Drehschieber oder Membranen zur Steuerung des Gaswechsels benutzt, außer bei großen Zweitaktdieselmotoren, die ein gesteuertes Auslaßventil haben.

Wesentliche konstruktive Unterschiede bestehen bei Nockenwellenanordnung und Ventilbetätigung, teils auch beim Nockenwellenantrieb, während die Ventile selbst überwiegend einheitlich aufgebaut sind.

Ventilanordnung:

Nach Anordnung der Ventile bei OHC- und OHV-Zylinderköpfen wird unterschieden in parallel hängende Ventile, V-förmig hängende Ventile und (teil-)radial hängende Ventile.

 

Ventilbetätigung:

Nach Art der Ventilsteuerung wird unterschieden:

  • Tassenstößel
  • Schlepphebel / Schwinghebel
  • Kipphebel
  • Desmodromik

 

Steuerung:

Zur Steuerung des Ladungswechsels im Verbrennungsmotor werden bei Viertaktmotoren fast ausschließlich und bei Zweitaktmotoren teilweise Tellerhubventile verwendet. Das Ventil besteht aus dem Ventilteller, der den Ein- oder Auslass-Kanal im geschlossenen Zustand gegen den passend geschliffenen oder gedrehten Ventilsitz im Zylinderkopf abdichtet. Der Ventilteller geht parabelförmig in den Ventilschaft über, um den vorbeiströmenden Gasen möglichst geringen Widerstand zu bieten. Der Ventilschaft ist ein langer, dünner Zylinder, der fest mit dem Teller verbunden ist.

 

Quelle: wikipedia.org - Ventilsteuerung

 

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